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Lost in youtube

Heute möchte ich mal ein Phänomen aufnehmen, dass mich in den letzten Tagen immer wieder ereilt hat – “Lost in youtube”.

In meinem Unterricht zeige ich öfters kleine passende Filme, die die Schülerinnen und Schüler dann auch als Prüfungsvorbereitung oder zur Vertiefung / Repetition über Moodle abrufen können. Dies können in Geschichte passende Dokus sein oder im Deutschunterricht kann filmisch ein Autor in Aktion gezeigt werden oder ein Thema, das in einem Buch behandelt wurde, etwas genauer beleuchtet werden. Auf der Suche nach neuen Videos auf youtube, taucht bei mir immer wieder das Phänomen “Lost in youtube” auf. Nicht weil ich nicht finde, was ich suche, sondern weil ich zu viel finde und mich dann die Links wieder auf Interessantes lenken und ich schlussendlich irgendwo lande, wohin ich eigentlich gar nicht wollte.

Es ist also ein enormer Zeitfresser für mich geworden. Einerseits ist es ja eine schöne Beschäftigung, bei der ich  mich meistens auch bestens weiterbilden kann – aber wirklich zielstrebig bin ich selten. Vor allem dann nicht, wenn ich auf der Suche nach einer Hitler-Doku dann schlussendlich wieder auf einem Hitler-Klamauk lande – meist witzig, aber nicht wirklich zielorientiert.

Ich kann dieser extrem tollen Erfindung youtube einfach nicht widerstehen – sie zieht mich in ihren Bann. In diesen Situationen bin ich dann nur froh, dass ich keine Schülerin mehr bin – meine Leistungen wären wohl ins Unermessliche gesunken, weil ich dann bestimmt mehr Hitler-Klamauk als tatsächlich “wertvolle” Dokumentation geschaut hätte.

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